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Chronologie

Session 2003/2004 – Ein trauriges Jahr für den FCR

An der Generalversammlung am 24.05.2003 im Gasthof „Zum Boarn“ kündigte Paul Schumann in seinem Rechenschaftsbericht „Die ganz große Sause“ zum 33-jährigen Bestehen des FCR an. Des Weiteren verkündete er, dass die 11. Ritterrunde 800 € zu Gunsten des Hilfsfond Rain gespendet hat und dass Zuckerbaron Wolfgang Meier sein Versprechen gehalten und seine Rosenfee Andrea Plener geheiratet hat. (Wolfgang Meier hatte am 5. Bunten Abend 2002 für eine Überraschung gesorgt und seiner Rosenfee einen Heiratsantrag gemacht.)

Bei der Wahl wurden die bisherigen Präsidiumsmitglieder mehr oder weniger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt (von links): Anne Chmielorz (Schatzmeisterin), Alfred Rehberger (Vizepräsident), Biggi Forster (Hofmarschallin), sowie Paul T. Schumann (Präsident) und Conny Rehberger (Federmeisterin).

Im Oktober gab Paul Schumann das Motto für die närrische Saison 2003/04 bekannt. „Rain-ste Utopie – Das Tillynesium spielt verrückt“, so lautet die Leitlinie für die Faschingszeit in Tillynesien.

Am 7. November fand der Rosenball zum ersten Mal im neuen Saal des Dehner Blumen Hotel statt. Zuerst wurden die Mini-Tollitäten Angelina I. (Angelina Haupt) und Felix I. (Felix Forster) vorgestellt. Und kurz vor 24 Uhr war es dann soweit: Licht aus, Motoren an – mit einem flotten Flitzer fuhren die Tollitäten in den Saal. Ab jetzt regieren Monika I. (Monika Rieger) und Karl I. (Karl Bittner) die Narren in Tillynesien.

03_04_bild2Pünktlich um 11:11 Uhr am 11. November wurde dann der Fasching auf dem Rathausplatz eröffnet. Zahlreiche Schaulustige fanden sich am Tillydenkmal ein, um das Programm des FCR zu verfolgen. Bürgermeister Martin übergab dem Zuckerbaron bereitwillig den Schlüssel des „leider leeren“ Stadttresors und verabschiedete sich in den Urlaub.
Am 27. Dezember ereilte den FCR ein schwerer Schicksalsschlag, denn der Präsident Paul T. Schumann starb nach fast 20-jähriger Präsidentschaft an den Folgen einer Lungenentzündung. In einer außerordentlichen Sitzung beschloss der FCR die Termine für die Session 2003/04 abzusagen. „Es gibt eine Zeit zum Lachen und eine Zeit zum Weinen“, so Vize-Präsident Alfred Rehberger, „für uns ist jetzt eine zum Weinen, das sind wir unserem Paul schuldig“.

Alle Aktivitäten des FCR fielen aus. Es gab weder Bunte Abende, die am 10. Januar begonnen hätten, noch Fremdauftritt und Teilnahmen an Gardetreffen, keinen Kinderball in Rain und keinen Tillywurm. Es gab auch keinen vom FCR organisierten Lumpigen Donnerstag.

Die Gardetänze und Programmpunkte der Bunten Abende wurden eingefroren und sollten im kommenden Jahr aufgeführt werden.

Vizepräsident Alfred Rehberger beendete die Session, bevor sie richtig begonnen hatte und überreichte dem Komitee den Orden 2004, ohne der üblichen Zeremonie, denn in diesem Jahr war für den FCR alles anders.

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