• Intern:
  • Folge uns auf:
Chronologie

Session 1999/2000 – New York, Roa, Tokio

Bei den Neuwahlen blieben Paul Schumann, Alfred Rehberger und Anne Chmielorz im Amt, Claudia Haschner folgte als Schriftführerin auf Gertraud Zinsmeister und der Posten des Hofmarschalls wurde mit Biggi Forster neu besetzt.
Im Oktober lud der FCR seine höchsten Würdenträger – die „Ritter Sieh Auf“ zur 4. Rainer Ritter-Runde ein. Paul Schumann konnte 13 der 22 amtierenden Ritter im Dehner Blumen Hotel begrüßen. 1.250 spendeten die Ritter für in Not geratene Bürger Rains.99_00_bild3

„Vom Himmel hoch da komm ich her…“ getreu diesem Motto wollte der FCR am 11. 11. 1999 den Fasching eröffnen, doch der geplante Fallschirmsprung von Bürgermeister Martin musste leider wegen des schlechten Wetters abgesagt werden. So wurde auf dem Boden der Tatsachen den neuen Regenten der Stadtschlüssel übergeben. Rosenfee Petra I. (Funk) und Zuckerbaron Manfred I. (Riegel) führen in diesem Jahr die Narrenschar an, unterstützt von Minirosenfee Verena I. (Leser) und Minizuckerbaron Patrick I. (Berner).

Kurz vor dem Jahreswechsel rief Präsident Paul Schumann die Narren zum 13. Komiteeschießen ins Rainer Schützenheim. Unter rund 40 Aktiven konnte sich Tillygirl Anke Martin den ersten Platz erschießen und wurde neue Komiteekönigin. Die vom Prinzenpaar gestiftete Schützenscheibe sicherte sich Anne Chmielorz. Zum Abschluss erhielt Präsident Paul Schumann von TSV Chef Heinrich Meisinger die Ehrennadel in Gold für seine 13jährigen Vereinsdienste.

Kaum war das Millennium angebrochen warf die FCR Mannschaft zusammen mit Captain „Chaos“ Schumann , Co-Captain „Panik“ Reh-berger und Bord-navigeuse Biggi Forster die Motoren an und bretterte bei den Bunten Abenden im Sturzflug um die ganze Welt. Die turbulente Reise star-tete in Tokio, als viele kleine Geishas angeführt vom Kinderprinzenpaar asiatisches Flair verbreiteten. Ganz und gar nicht abgehoben war Erhard Sandmeir als er umringt von seinen Amtskollegen den Ritterschlag empfing.

99_00_bild1Nach einem Zwischenstopp im wilden Afrika, bei dem die Teens mit ihrem rhythmischen Tanz und fantasievollen Kostümen überzeugten, wurde das Flugzeug kurz im Heimathafen geparkt, um das Tanzmariechen Stefanie Clement und ihre zwei Roaner Buam (Roland Steiner und Xavier Papillon) in echt bayerischer Montur über die Bühne marschieren zu sehen. Dieser schwungvollen Darbietung folgte Ferdinand de Correvont als „Schmierl-Maxi“, der in seiner Büttenrede so manches städtische Geheimnis aufdeckte. Von Begeisterungsstürmen begleitet marschierten die Tillygirls in ihren roten Gardeuniformen auch in diesem Jahr wieder direkt in die Herzen der Zuschauer. Dekan Johann Menzinger war in seinem Element, als die „Hinterstraßnbuam“ mit ihm die Raver-Mess einläuteten und mit ihrer „gnadenlosen Nummer“ (so Präsident Schumann) die Zuschauer von den Stühlen rissen. Gleich nach der Pause wurden erneut die Motoren gestartet und der ganze Pfarrsaal verließ Rain in Richtung Rio, wo die mit prächtigem Federschmuck ausgestatteten Tollitäten Rosenfee Petra I. und Zuckerbaron Manfred I. den Reisenden mit ihrem schmissigen Samba einen würdigen Empfang bereiteten. Natürlich durfte bei diesem tropischen Klima auch der Sommerhit des Jahres nicht fehlen. „Mambo No. 5“ dargeboten 99_00_bild4mit der einzigartigen Mimik von Norbert Plewka war ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr nahm der Vokalkreis wieder kein Blatt vor den Mund. Der Song „Das kranke Hirn“, welches das neue Hauptstraßendenkmal behandelte, versetzte die Zuhörer in Hochstimmung. Noch ein letztes Mal hieß es Motoren an und Vollgas durch den tillynesischen Himmel, um die Tillygirls bei ihrem Showtanz in New York zu 99_00_bild5bewundern, bei dem die Cheerleader zum Abschluss sogar die Hüllen fallen ließen, nur um in glitzernden „Stars and Stripes“ die Augen der Zuschauer zum Funkeln zu bringen. Tosenden Applaus spendete das Publikum der gesamten „Balla-Balla“ Airline mit all ihren Akteuren als Captain Chaos Schumann den Vogel sicher in Rain landete.

Das Millennium war außerdem auch die Geburtsstunde des Komi, ins Leben gerufen als Maskottchen und Symbol für sichere Veranstaltungen für Kinder während des Faschings. Überall wo der Komi auftauchte waren Spiel und Spaß geboten. Angefangen von den 2000 Krapfen, die er kostenlos am Lumpigen Donnerstag verteilte, bis hin zum Faschingsumzug, an dem der Komi auf seinem eigenen Wagen Bonbons regnen lies.

Kommentar verfassen

X