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Chronologie

Session 1985/1986 – Paul Schumann wird Präsident

Nach einem Jahr als Vizepräsident wurde Paul Schumann zum Präsidenten gewählt. Was damals noch keiner gedacht hätte war, dass dieser für fast 19 Jahre die Führung über die Narren von Tillynesien übernehmen sollte. Neu im Präsidium war auch Bernhard Bischoff (Vizepräsident), der bereits drei Jahre im Komitee mitgearbeitet hatte und Annemarie Schnierle (Schatzmeisterin) als FCR-Neuling ohne Komiteeerfahrung. Lediglich Robert Oberfrank (Schriftführer) wurde in seinem Amt bestätigt.

Der Startschuss für das Faschingstreiben fiel am Montag, den 11. November um 19:30 Uhr, mit dem traditionsgemäßen Rosenball im Gasthof Lutz. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte die Kapelle „Jolly-Sound“. Außerdem stand eine Tanzeinlage „Max und Petra“ auf dem Programm und so hoffte Neupräsident Paul Schumann auf einen zünftigen Einstand in die „närrische Zeit in Rainländisch-Tillynesien“. Zu später Stunde wurde dem begeisterten Publikum das Komitee und im Anschluss die Tollitäten für die Session 1985/86 präsentiert. Gudrun II. (Merk) und Jörg I. (Merk) sollten über die Narren herrschen. Ihnen wurde das Kinderprinzenpaar Susanne I. (Weber) und Joachim I. (Sauer) zur Seite gestellt. Auch die Tillygirls, trainiert von Ballettmeister Hans Henning-Ende, kamen beim Publikum gut an.

85_86_bild1Durch die bunten Abende im Lutz-Saal führte Paul Schumann zusammen mit Gerd Doster. Bürgermeister Karl Würmseher übergab traditionsgemäß den Stadtschlüssel an die Regenten Gudrun II. und Jörg I., allerdings nur bis Aschermittwoch, „dann will ich alles wieder zurück“. Zum Ritter Sieh auf wurde in diesem Jahr „Die geheime Lenkerin im Rat“ Hertha Knoll geschlagen. Als Wortbeiträge boten unter anderem der Rainer Liederkranz zur Melodie von „Tillystädter Nächte sind lang“ und Ferdinand de Correvont dem Publikum etwas zum Lachen. Auch die „Zwo Roaner Lausbuben“ (Peter Paula, Herbert Chmielorz), Sophie Feil als „Donau-Lechler-Bote“ und der B.H. Clap bekamen von den Gästen viel Applaus.

Die Tillyhoppers traten in diesem Jahr im Discostil zu Tina Turners „Nutbush City“ auf. Nach dem Tanz der acht Gardemädels ließen die Tollitäten mit ihrem Walzer den offiziellen Teil ausklingen. Danach hieß es Bühne frei, für alle die noch das Tanzbein schwingen wollten.

Beim Faschingszug nahmen in diesem Jahr zwölf Wägen und einige Dutzend Fußgruppen teil. Die 10 Grad unter null konnten, dank der Teilnehmer und der fünf Musikkapellen, der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Der FCR zog mit „einem grünen Gefährt“ voran die Hauptstraße herunter. Unter dichtem Konfettiregen fuhren Wägen aus Burgheim, Bayerdilling, Oberndorf, Rain und der Genderkinger Faschingsfreunde durch die Tillystadt.

Beim Kehraus konnte Paul Schumann in seinem ersten Jahr als Präsident doch recht zufrieden auf die vergangene Session zurück blicken.

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