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Chronologie

Session 1973/1974 – Ein Schlagersänger als Prinz

73_74_bild1„Die Ehe mit dem TSV hat sich gelohnt“ berichtet Vizepräsident und Schriftführer Manfred Arloth nach dem ersten Jahr. Einerseits wird dem Club möglichst große Selbständigkeit zugesichert, zum anderen aber gehören auch 3 Mitglieder des TSV automatisch dem Komitee an. Die Mitgliederversammlung am 4.6.1973 bringt aber auch eine Überraschung: Präsident Josef Wiedemann stellt sich nicht zur Wiederwahl. Bei der nun erfolgten Neuwahl wird Heinz Möck als Präsident gekürt. Manfred Arloth wird in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt, Alfred Hackenberg (Prinz Alfi I.) übernimmt die Kasse, Schriftführerin wird Marianne Hirschbeck. Ferner gehören dem Komitee an: Siegfried Böttcher, Centa Höringer, Edith Bressel, Friedrich-Wilhelm Bressel, sowie durch Beschluss jeweils das Prinzenpaar der Vorsaison, so dass auch Thekla Geppert Mitglied ist.

Wie üblich erfährt die Umwelt von den Vorbereitungen wenig. Aber bereits am 11.11.1973 kann der Faschingsclub mit einem neuen Prinzenpaar in der überfüllten Sportgaststätte Meisinger die Faschingssaison beginnen: Prinzessin Marianne I. (Marianne Hirschbeck) und Prinz Byron I. (Alfred Ludwig aus Illdorf) regieren im Fasching 1973/1974.

Auch eine Garde stellt sich bereits am 11.11. um 11:11 Uhr abends mit einem von Gundula Gschwandner und Steffi Hölzemann neu einstudierten Tanz vor.
Nach zackigem Befehl: „Mütze haltet bereit! Mützen setzt auf!“ freut sich Vize Manfred Arloth, dass an diesem ersten Abend der neuen Faschingssaison die „Verwandlung von Rain-am Lechern, Blumenstädtern, Tillystädtern und Tillystädterinnen so problemlos vor sich gehen konnte!“

Am 12.01.1974 folgt der Krönungsball. Das Ende ist 1104 Stunden später.

Auftritte, Faschingsumzug etc. halten die Beteiligten in Atem. Hits liefert Prinz Byron I. höchstpersönlich, der ja in diesem Metier zu Hause ist. Unter seinem Künstlernamen „Byron Baxter“ bekannt als Schlagersänger von Rundfunk, Fernsehen und Schallplatte, fällt es ihm nicht schwer, alle Besucher in wahre Begeisterungsstürme zu reißen.

73_74_bild3Als besonderen Gag „überfällt“ der FCR eine Stadtratssitzung; begeistert machen Bürgermeister Würmseher und alle Stadtratsmitglieder mit, obwohl die FCRler „entscheidende kommunalpolitische Beschlüsse ohne Rücksicht auf die Kostenfrage“ fällen.
Der Faschingsumzug findet am 24.02.1974 statt und bringt wiederum Rain und Umgebung auf die Beine.

Der Kinderball am Faschingsdienstag mit dem Kinderprinzenpaar Prinzessin Sabine I. (Sabine Möck) und Prinz Andi I. (Andreas Jung) hat den üblichen Erfolg.

Diesmal wird der Fasching mit einer „Geldbeutelwäsche“ im Marienbrunnen beendet.

Aber dann scheint nach der heißen Saison der FCR in einen Dornröschenschlaf zu fallen.

In der Garde waren Katharina Bahl, Gerlinde Ferschl, Cornelia Kreygenfeld, Erna Lang, Sibylla Müller, Monika Rabuser, Christina Sedlmeir, Karin Stöckl, Rosmarie Winkler und Elisabeth Zinsinger.

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